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Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

Insurance

Mannheim, Baden-Württemberg 3,906 followers

Wir sorgen für sicheres und gesundes Arbeiten für alle Menschen im Nahrungsmittel- und Gastgewerbe.

About us

Was macht eigentlich die BGN? In Deutschland gibt es neun Berufsgenossenschaften. Jede ist für bestimmte Branchen zuständig. Wir sind die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (kurz: BGN), die gesetzliche Unfallversicherung für Unternehmen und Beschäftigte aus folgenden Branchen: • Gastgewerbe (Hotellerie und Restaurants/Gaststätten) • Schausteller und Zirkusbetriebe • Backgewerbe • Fleischwirtschaft • Nahrungsmittelherstellung • Getränkeindustrie inkl. Brauereien und Mälzereien Für diese rund 3,8 Millionen Menschen in über 380.000 Betrieben sind wir die zuständige Berufsgenossenschaft und Partner in allen Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Unsere Auftrag ist: • Prävention: Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhüten. • Rehabilitation: Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten nach einem Unfall oder einer Krankheit mit allen geeigneten Mitteln wiederherstellen. • Entschädigung: Den Versicherten oder deren Hinterbliebenen Geldleistungen (z. B. Verletztengeld, Rente) zahlen. Dafür unterstützen wir unsere Mitgliedsbetriebe mit persönlicher Beratung, praxisnahen Informationen und vielfältigen Angeboten. Diese Aufgaben sind gesetzliche festgelegt und werden im § 1 SGB VII geregelt. Kurzum: Wir informieren über mögliche Gefährdungen und unterstützen bei der Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen. Wenn es zu einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit kommt, stehen wir unseren Versicherten zur Seite. Wir unterstützen mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur beruflichen Wiedereingliederung und zur finanziellen Absicherung.

Website
http://bgn.mom
Industry
Insurance
Company size
1,001-5,000 employees
Headquarters
Mannheim, Baden-Württemberg
Type
Government Agency
Founded
1885
Specialties
Prävention, Rehabilitation, Gesundheit, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Verwaltung, Forschung, Fortbildung, and Ausbildung

Locations

  • Primary

    Dynamostraße 7-11

    Mannheim, Baden-Württemberg 68165, DE

    Get directions

Employees at Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

Updates

  • Langes Stehen oder Sitzen gehört in vielen berufen zum Arbeitsalltag. Umso wichtiger ist es, regelmäßig für kurze Bewegungspausen zu sorgen und die Muskulatur zwischendurch zu aktivieren. In unserem Video zeigt unser Kollege Fabian von der @Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin (FSA) die Ausgleichsübung "Wechselseitiges Fersenheben". 🦵 Dabei werden die Fersen abwechselnd angehoben und wieder abgesenkt. Die Bewegung aktiviert die Wadenmuskulatur und lässt sich einfach in den Arbeitsalltag integrieren. Was bringen solche kurzen Bewegungspausen überhaupt? Schon kleine Bewegungspausen können dazu beitragen, die Durchblutung anzuregen und die Muskulatur zu aktivieren. Tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes und integrieren Sie kurze Ausgleichsübungen in Ihren Arbeitsalltag. 👉 Neben dem "wechselseitigen Fersenheben" finden Sie noch weitere Ausgleichsübungen auf unserem Kanal.

  • 👋 Wer steckt eigentlich hinter der BGN? Wir stellen unsere Azubis vor! 💙 Eine Ausbildung ist der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Doch warum haben sich unsere Azubis ausgerechnet für die BGN als Arbeitgeber entschieden? Und worauf freuen sie sich in ihrer Ausbildung besonders? Zwei unserer drei Azubis haben sich bereit erklärt, uns ein paar Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Ausbildung bei der BGN zu geben. So lernen Sie nicht nur unsere Nachwuchskräfte kennen, sondern erfahren auch mehr über ihre Motivation und ihre Erwartungen an die gemeinsame Zeit. Schön, dass ihr Teil unseres Teams seid! Wir freuen uns, euch auf eurem Weg zu begleiten. 🙌

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  • 🚬 Sturz in der Raucherpause: Ist das ein Arbeitsunfall? Wer während der Arbeit eine Raucherpause macht und dabei stürzt, stellt sich vielleicht die Frage: Ist das ein Arbeitsunfall und übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten? Grundsätzlich gilt: Nicht jeder Unfall, der während der Arbeitszeit passiert, ist automatisch ein Arbeitsunfall. Entscheidend ist, ob die Tätigkeit, bei der sich der Unfall ereignet hat, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht. 🎬 Das Rauchen selbst ist eine private Tätigkeit und grundsätzlich nicht gesetzlich unfallversichert. Verletzt sich eine beschäftigte Person beim Rauchen, zum Beispiel durch offene Schnürsenkel oder durch das Verbrennen an einer Zigarette, besteht deshalb in der Regel kein Versicherungsschutz durch die Berufsgenossenschaft. Das gilt auch dann, wenn die Raucherpause auf dem Betriebsgelände stattfindet. Allerdings kommt es bei der Beurteilung eines Unfalls immer auf die konkreten Umstände an. Deshalb lässt sich nicht jeder Fall pauschal beurteilen. Welche kuriosen oder spannenden (Arbeitsun-)Fälle hast du schon erlebt?

  • 👋 Willkommen bei der BGN! Mehrmals im Jahr begrüßen wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bei einer zweitägigen Willkommensveranstaltung in unserer Hauptverwaltung in Mannheim. Dabei erhalten sie einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der BGN und lernen die unterschiedlichen Abteilungen kennen. An eigens vorbereiteten Ständen und mit kurzen Präsentationen stellen die Teams ihre Arbeit vor und zeigen, wie die verschiedenen Bereiche zusammenwirken. Denn hinter der gesetzlichen Unfallversicherung stehen viele Menschen, die sich gemeinsam für sichere und gesunde Arbeitsplätze einsetzen. 💙 Wir freuen uns, dass wir auch heute wieder zahlreiche neue Kolleginnen und Kollegen bei uns willkommen heißen durften. Schön, dass Sie da sind!

  • Gemeinsam für Sicherheit und Gesundheit! Das VISION ZERO-Netzwerk der BGN wächst weiter: Seit Ende Juni 2026 ist Lorenz Snacks neuer Kooperationspartner der BGN. 🤝 Mit der gemeinsamen Vereinbarung bekräftigt das Unternehmen sein Engagement für das Ziel „Null Unfälle – gesund arbeiten“ und möchte Sicherheit und Gesundheit noch stärker in der betrieblichen Praxis verankern. Die Initiative für die Zusammenarbeit ging von den Werken von Lorenz Snacks aus und fand auch in der Unternehmensleitung breite Zustimmung. Dabei geht es nicht nur um konkrete Maßnahmen, sondern auch um eine Unternehmenskultur, in der Sicherheit und Gesundheit einen festen Stellenwert haben. Genau hier setzt VISION ZERO an: Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern möchten wir Erfahrungen teilen, neue Impulse setzen und die Prävention in den Betrieben weiterentwickeln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Weg. 💙 Big ideas get bigger together.

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  • Heute ist Innehalten angesagt! 🧠 Gesundheit ist mehr als körperlich gesund zu sein. Hoher Arbeitsdruck, häufige Unterbrechungen, unklare Zuständigkeiten, Konflikte oder fehlende Pausen können Beschäftigte psychisch belasten. Werden solche Belastungen dauerhaft nicht reduziert, können sie sich auf Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit auswirken. Am heutigen Tag der seelischen Gesundheit möchten wir deshalb den Blick auf die Arbeitsgestaltung richten. Denn oft sind es bereits kleine Veränderungen, die im Arbeitsalltag einen großen Unterschied machen können: klare Zuständigkeiten, verlässliche Pausenregelungen, gute Kommunikationswege oder größere Handlungsspielräume. Ein wichtiges Instrument, um psychische Belastungen systematisch in den Blick zu nehmen, ist die Gefährdungsbeurteilung. Sie hilft dabei, Belastungen im Betrieb zu erkennen, geeignete Maßnahmen abzuleiten und deren Wirksamkeit zu überprüfen. Als Berufsgenossenschaft unterstützen wir unsere Mitgliedsbetriebe dabei, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehört auch, die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz mitzudenken. Denn Arbeitsschutz bedeutet nicht nur, Unfälle und körperliche Gesundheitsgefahren zu verhindern. Auch die seelische Gesundheit verdient Schutz. 👉 Fragen Sie sich deshalb: Wo entstehen in Ihrem Arbeitsalltag psychische Belastungen? Und welche Veränderungen könnten konkret dazu beitragen, diese zu reduzieren?

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  • Menschen bei der BGN: Lena Roß ✨ Was passiert eigentlich hinter den BGN-Social-Media-Kanälen? 📱 Lena sorgt dafür, dass ihr dort regelmäßig Inhalte rund um Arbeit, Gesundheit und Sicherheit findet. 🎥 Ob Texte, Fotos, Grafiken oder Videos: Lena recherchiert neue Themen, erstellt Content und kümmert sich um unsere Social-Media-Kanäle. Dazu gehört auch das Community Management. Sie beantwortet eure Fragen, reagiert auf Kommentare und kommt mit euch ins Gespräch. 💬 Besonders viel Spaß macht ihr der direkte Austausch mit unseren Versicherten und das Erzählen ihrer Geschichten aus dem Arbeitsalltag. Am liebsten natürlich im Videointerview. 🎬 Was Lena sich für die Zukunft wünscht und warum sie sich über noch mehr Aufmerksamkeit für unsere Kanäle freuen würde? Das erfährst du in unseren Grafiken oder im vollständigen Artikel. 👉 Den ganzen Artikel gibt's in unserem Webmagazin AKZENTE. Den Link findest du in unserer Bio. Mit „BGN inside“ stellen wir regelmäßig die Menschen vor, die hinter der BGN stehen und sich jeden Tag für mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einsetzen. #berufsgenossenschaft #socialmedia #sicherarbeiten #gesundimjob #inside

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  • Welcher Helm für welche Tätigkeit? Helm auf und los? Ganz so einfach ist es nicht. Denn Helm ist nicht gleich Helm. Je nach Tätigkeit und Gefährdung braucht es unterschiedlichen Kopfschutz. Ob bei Bau- und Montagearbeiten, in engen Räumen, bei Reinigungsarbeiten an Maschinen und Anlagen oder bei Tätigkeiten mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz: Überall dort können Gefährdungen für den Kopf bestehen. Welche Helmarten gibt es? 🔹 Anstoßkappen nach DIN EN 812 Sie schützen vor dem Anstoßen an festen Bauteilen und eignen sich zum Beispiel für leichte Reinigungs- oder Montagearbeiten. Bei herabfallenden oder pendelnden Gegenständen bieten sie keinen ausreichenden Schutz. 🔹 Industrieschutzhelme nach DIN EN 397 Der klassische Bauhelm ist der Standard für viele Tätigkeiten, unter anderem auf Baustellen, bei Montagen oder im Lager. Die überarbeitete Norm unterscheidet dabei zwischen Typ 1 und Typ 2. Typ 2 bietet unter anderem zusätzlichen Schutz gegen seitliche Einwirkungen sowie an Vorder- und Rückseite. 🔹 Hochleistungs-Industrieschutzhelme nach DIN EN 14052 Sie kommen bei erhöhten mechanischen Belastungen zum Einsatz, beispielsweise bei schweren Montagearbeiten oder im Stahlbau. Welcher Kopfschutz erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Auch Ausstattung und Passform spielen eine wichtige Rolle: Ein Helm muss richtig sitzen und darf beispielsweise bei Arbeiten mit Absturzgefahr nicht durch einen fehlenden oder offenen Kinnriemen zum Sicherheitsrisiko werden.

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  • 🪜 Gemeinsam für mehr Sicherheit beim Arbeiten mit Leitern Leitern gehören in vielen Branchen zum Arbeitsalltag. Gerade weil sie schnell zur Hand und unkompliziert aufgestellt sind, werden die damit verbundenen Gefahren leicht unterschätzt. Ein Sturz von der Leiter kann jedoch schwere Folgen haben. Deshalb haben wir uns als Berufsgenossenschaften zusammengetan, um gemeinsam für einen sicheren Umgang mit Leitern zu sensibilisieren. Mit dabei sind wir sowie die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie - BG RCI, die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die Berufsgenossenschaft Holz und Metall. Gemeinsam geben wir wichtige Hinweise für die sichere Nutzung: 👉 Leitern nur einsetzen, wenn es keine geeignete Alternative gibt. 👉 Wenn möglich, Podest- oder Plattformleitern verwenden. 👉 Stufe statt Sprosse: Sprossenleitern dürfen bei der Arbeit nur als Verkehrsweg genutzt werden. 👉 Auf den richtigen Anstellwinkel und die passende Leiterlänge achten. 👉 Die 3-Punkt-Methode nutzen: zwei Füße und eine Hand oder beide Hände und ein Fuß an der Leiter. 👉 Leitern vor jeder Nutzung auf Schäden prüfen. Beschädigte Leitern gehören aussortiert. Prävention funktioniert besonders gut, wenn wir Wissen und Erfahrungen über Branchengrenzen hinweg teilen. Genau deshalb ist die Zusammenarbeit der Berufsgenossenschaften so wichtig! Denn unabhängig davon, in welcher Branche gearbeitet wird: Sicherheit geht vor.

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  • „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Ein Satz, der im Arbeitsalltag schnell gesagt ist. Für die Arbeitssicherheit ist das allerdings keine geeignete Strategie. 🦺 Eine wirkliche Schutzstrategie beginnt mit einer anderen Frage: Welche Gefährdungen gibt es und wie können wir sie wirksam vermeiden oder reduzieren? Hier kommt die sogenannte "Gefährdungsbeurteilung" ins Spiel. Sie hilft dabei, Arbeitsplätze und Tätigkeiten systematisch unter die Lupe zu nehmen, Gefährdungen zu erkennen und passende Schutzmaßnahmen festzulegen. 👉 Wo können Gefährdungen entstehen? 👉 Sind unsere Schutzmaßnahmen noch passend? 👉 Gibt es eine sicherere Lösung? Dabei geht es nicht darum, einmal eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und diese anschließend in der Schublade verschwinden zu lassen. Arbeitsbedingungen verändern sich. Neue Maschinen kommen hinzu, Arbeitsabläufe werden angepasst oder es entstehen neue Gefährdungen. Schutzmaßnahmen sollten daher regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Eine gute Sicherheitsstrategie lautet also nicht: ❌ „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Sondern: ✅ „Wir wissen, welche Gefährdungen bestehen und haben festgelegt, wie wir unsere Beschäftigten davor schützen.“ So wird aus Gewohnheit gelebter Arbeitsschutz.

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